In Zeiten, in denen Standortentscheidungen nicht mehr ausschließlich von Transportkosten und Produktionsfaktoren bestimmt werden, erhält das Image einer Stadt eine zunehmende Bedeutung.
Vor wenigen Jahrzehnten noch geprägt von Stahlerzeugung und -verarbeitung, hat sich Hagen zu einem attraktiven Dienstleistungszentrum mit Schwerpunkt im Kultur- und Bildungsbereich entwickelt. Bis in die 1970er Jahre war Hagen Montan-Standort. Traditionell ist daher Metallverarbeitung in Hagen angesiedelt. Das verarbeitende Gewerbe hat den strukturellen Wandel der Region erfolgreich mitgestaltet. Zahlreiche Dienstleistungs-, Handels-, und Logistikunternehmen nutzen die verkehrsgünstige Lage als Standortvorteil. Ein qualifiziertes, motiviertes und breit gefächertes Arbeitnehmerpotenzial steht zur Verfügung.
Dem Produktionsfaktor Wissen kommt eine immer größere wirtschaftliche Bedeutung zu und so ist Bildung Hagens größtes Gut. Mit dem "Hagener Impuls" wiederum hat sich Hagen als europäische Jugendstilstadt auch international einen Namen gemacht und mit dem Kunstprojekt "Sehnsucht nach Ebene 2" leistet die Stadt ihren Beitrag zur Kulturhauptstadt Ruhr.2010. Und überhaupt: Kunst und Kultur in Hagen – das bedeutet Vielfalt und Qualität. DAS Markenzeichen Hagens aber: die exponierte Lage inmitten der Natur. Denn weil 42 Prozent der gesamten Stadtfläche bewaldet sind, trägt Hagen das Prädikat „grünste Großstadt in Nordrhein-Westfalen".